Bürgerverein Gohlis e.V. begrüßt heutge Entscheidung des Petitionsausschusses - Initatoren der Kirchplatz-Petitioon wird Möglichkeit einer Anhörung eingeräumt

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Gemeinsam mit weiteren lokalen Initiativen und Akteur_Innen initiierte der Bürgerverein Gohlis im vergangenen Herbst eine Petition. Deren Ziele sehen neben einer Neugestaltung der Verkehrsführung auch eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität auf dem Kirchplatz vor. Mit der einhergehenden Beruhigung des Verkehrs sollen alle Verkehrsteilnehmer_Innen im Umfeld des Platzes von mehr Sicherheit profitieren können. Bis Ende Oktober 2015 konnten mit der klaren Forderung nach einem Planungsprozess mit Bürgerbeteiligung insgesamt 357 Unterschriften gesammelt und dem Petitionsausschuss übergeben werden.
 
Am 21. Januar wurde nun der Standpunkt der Verwaltung zur Kirchplatz-Petition öffentlich: Die Stadtverwaltung lehnt in ihrer Stellungnahme die Petition ab und verweist dabei auf die in diesem Zusammenhang bereits erfolgte, erweiterte Beteiligung von Bürgern und Vereinen. So würden etwa für eine Ausdehnung des Planungsprozesses auf weitere Teile des historischen Zentrums die personellen wie auch finanziellen Ressourcen fehlen.
 
Matthias Reichmuth, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins und Leiter der Arbeitsgruppe Verkehr und Mobilität in Gohlis: "Wenn konstruktive Ideen aus der Bürgerschaft nicht in einen Planungsprozess eingebracht werden können, weil dafür die Kapazitäten fehlen, wird der Politikverdrossenheit Vorschub geleistet. Die Leipziger Verwaltung muss personell in der Lage sein, Prozesse der Bürgerbeteiligung so fortzuführen, dass sie auch eines Tages zu einem greifbearen Erfolg führen.“
 
Der Petitionsausschuss hat seine Entscheidung in der heu9gen Sitzung zunächst vertagt. So sollen am 5. Februar nun auch die Initiatoren der Petition die Gelegenheit einer Anhörung erhalten, bevor eine Empfehlung an den Stadtrat geht. Dazu Peter Niemann, Vorsitzender des Bürgervereins: „Wir begrüßen
die jüngste Entscheidung des Petitionsausschusses und freuen uns auf ein konstruktives Gespräch im Februar. Schließlich profitieren alle von einer Umgestaltung des Kirchplatzes. Dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, ist offensichtlich.“
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