Bürgerverein Gohlis Liqudation – Nein Danke !?

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Die beiden Liquidatoren Frau Jakuszeit und ich machten uns mit der neuen Aufgabe, den Verein abzuwickeln, zunächst vertraut und begannen dafür einen Zeitplan aufzustellen.
In der Zwischenzeit ist nicht nur uns, sondern auch unserem Umfeld bewusst geworden, was der Wegfall dieses stadtteilorientierten Vereines bedeuten würde.
Andere werden sagen, Jeder und Jedes ist ersetzbar.
Unser Problem, dass keine jüngeren und aktiven Vereinsmitglieder da sind, die den Vorstand und die ehrenamtliche Arbeit des Vereins weiterführen wollen, erreichte nun auch andere Vereine der Stadt. Wobei das Problem des Wegfalles der Beschäftigungsförderung seit 2012 bei vielen Vereinen auch, neben uns, dazu gekommen ist. Ehrenamtliche Arbeit ist kein Ersatz für Hauptamtliche Arbeit.
Wir brauchen also wenigstens eine hauptamtliche Mitarbeiterin, die gerecht finanziert wird, mit einer Beschäftigungsperspektive. Das hätten wir uns auch bei unserer Projektleiterin Frau Petra Cramer sehr gewünscht, die bis zum 31.09.14 bei uns beschäftigt ist.
Nachdem sich nun auch die Stadt mit dem Problem der Zukunft der Vereine beschäftigt hat und von der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat ein Schutzschirm
für Vereine per Ratsbeschluss gefordert wird, gibt es auch bei uns, auf Grund von engagierten Mitgliedern der Initiative „Dialoge für Gohlis“ und anderen
Akteuren, berechtigte Hoffnungen für die Bildung eines neuen Vorstandes und damit das Weiterbestehen des Vereines.
Finanzierung unseres Büros in der Lindenthaler Straße 34 ist in der Zukunft nur über eine Bürogemeinschaft, als Bürgerbüro möglich.
So kann ich nur an dieser Stelle für neue aktive Mitglieder für den Verein werben und hoffen, dass zuletzt doch noch alles gut geht und es für den Bürgerverein Gohlis kein Ende, sondern eine hoffnungsvolle Wiederbelebung gibt.

Heidrun Jakuszeit und Gerd Klenk

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