Gohliser fordern Umgestaltung am Kirchplatz

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Der öffentliche Raum rund um die Gohliser Friedenskirche soll neu gestaltet werden. Die unübersichtlichen Kreuzungen, die enge Lützowstraße und zu hohe Geschwindigkeiten einiger Autofahrer sowie abmarkierte Sperrflächen an der Berggartenstraße haben dazu geführt, dass dieser Kern des Stadtteils Gohlis heute nicht die Aufenthaltsqualität besitzt, die diesem zentralen Bereich eigentlich zukommt.

Der Bürgerverein Gohlis e. V. sowie weitere Initiativen (Bürgerinitiative gegen Schall und Rauch, Friedenskirche Leipzig-Gohlis e. V. und das Bürgerprojekt „Starke Nachbarschaften für aktive Beteiligung“) haben daher 357 Unterschriften für eine Neugestaltung und Entschleunigung der Verkehrsflächen im Zentrum von Gohlis-Süd gesammelt. Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger eigene Vorschläge frühzeitig und umfassend in den Planungsprozess einbringen können.

Matthias Reichmuth, Leiter der Arbeitsgruppe „Mobilität und Verkehr in Gohlis“ und stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Gohlis e. V. gab die Unterschriften heute (29.10.2015) beim Petitionsausschuss des Leipziger Stadtrates ab. Dabei sagte er an den Vorsitzenden, Michael Schmidt, gewandt: "Wir freuen uns, dass die Stadtverwaltung in letzter Zeit verstärkt bemüht ist, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger schon in einer frühen Planungsphase aufzugreifen. So waren wir bereits in ersten Abstimmungsrunden mit vertreten, von denen der Planungsprozess für eine zukünftige Gestaltung der Berggartenstraße begleitet wird. Da in diesem Bereich aus finanziellen Gründen nicht mit einer kurzfristigen baulichen Umsetzung zu rechnen ist, sollte die Stadtverwaltung den begonnenen Weg jetzt nutzen, um auch für die angrenzenden Abschnitte der Lützowstraße und der Gohliser Straße eine Neuplanung in Gang zu setzen. Diese könnte dann im Anschluss ohne große zeitliche Verzögerung umgesetzt werden.“ Eine Voraussetzung für einen solchen Prozess sieht der Bürgerverein auch in der personellen Ausstattung der beteiligten Ämter: Schließlich benötige die Verwaltung neben dem guten Willen auch angemessene Arbeitskapazitäten, um den Pfad der Bürgerbeteiligung konsequent fortzuführen.

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